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02.11.2005

System Alliance: Sicherheit im Sinne des Kunden


Der nahezu 100%ige Ausschluss von Beschädigungen, Diebstahl oder
schlicht die Frage, wie viele Kartons hochwertiger High-Tech-Geräte wirklich
angeliefert wurden – das Sicherheitsmanagement bei Logistik-Dienstleistern
spielt eine immer wichtigere Rolle. Dies gilt auch für System Alliance, eine der
führenden Stückgut-Kooperationen Deutschlands.

Qualitäts- und Sicherheitsmanagement hängen bei System Alliance eng zusammen.
„Gestiegene Qualitätsanforderungen seitens der Kunden, geänderte Prozessabläufe
und immer sensiblere Waren machen Sicherheit zu einem stets aktuellen Thema“,
erläutert Georg Köhler, Geschäftsführer der System Alliance. „Unser Ziel ist es, den
hohen Sicherheitsstandard in den Betrieben kontinuierlich auszubauen.“


Dabei arbeitet die Zentrale in Niederaula eng mit den System Alliance Partnern
zusammen. „Jeder einzelne Betrieb ist sich der Wichtigkeit des Themas bewusst
und agiert proaktiv“, beschreibt Köhler die Zusammenarbeit.


Ein Beispiel für aktives Sicherheitsmanagement in den Partnerbetrieben ist Birkart
Systemverkehre GmbH. Das mittelständische Unternehmen investiert regelmäßig in
das Segment Sicherheit. So auch am Standort Mönchengladbach, an dem
140 Mitarbeiter jährlich über 650.000 Sendungen umschlagen. Hier investierte
Birkart 185.000 Euro in das Videoüberwachungssystem „Multiscope“ mit
84 Kameras. „Damit können wir jeden Winkel in den Hallen lückenlos beobachten“,
erläutert Alexander Haak, Geschäftsführer bei Birkart.


Durch die Erfassung aller Vorgänge in den insgesamt 5.500 Quadratmeter großen
Hallen ist die lückenlose Verfolgung der Sendungen auf den Laufbändern und beim
innerbetrieblichen Transport durch Flurfördergeräte gewährleistet. Die Scannung
beim Wareneingang und Warenausgang, wo die Verteilung auf verschiedene
Zielorte erfolgt, ermöglicht zudem den exakten Nachweis, zu welchem Zeitpunkt, in
welcher Beschaffenheit und zu welcher Ausgangsrelation die Ware verladen wurde.


Alle Bildaufzeichnungen werden digital gespeichert und mittels einer Software mit
den Werten der Barcode-Scannung verheiratet. Damit kann jedes Scan-Ereignis für
jede Sendung gezielt und zeitsynchron aus verschiedenen Perspektiven
wiedergegeben werden. Auswerten lassen sich die gespeicherten Informationen –
zur Verfügung steht eine Speicherkapazität von 2,5 Terrabyte – mit Hilfe einer
speziellen Suchfunktion der Software.


Der Erfolg der 2004 installierten Anlage ließ nicht lang auf sich warten. Abläufe
wurden optimiert, Verluste und Beschädigungen reduzierten sich auf ein Minimum.
Zudem werden die Aufzeichnungen für die Schulungen der Mitarbeiter genutzt. „Die
konkreten Beispiele haben sich bei den Weiterbildungen als sehr effektiv erwiesen“,
berichtet Haak.


Die Investition zahlt sich aber auch in anderen Bereichen aus: Im Juni 2005 wurde
die Niederlassung Mönchengladbach der Birkart Systemverkehre mit dem höchsten
Zertifikat (Kategorie A) der s.a.f.e GmbH (Schutz- und Aktiengesellschaft für die
Eindämmung von Schäden in der Spedition mbH) ausgezeichnet.

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