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12.06.2007

Lebensmittelhygiene wird groß geschrieben


Betriebe der Stückgut-Kooperation System Alliance sind jetzt HACCP-zertifiziert

Niederaula, 12. Juni 2007 --- Es bedarf einiger konkreter Schritte, um Qualitätsführer bei nationalen Stückgut-Transporten zu werden. Deshalb hat System-Alliance-Geschäftsführer Georg Köhler in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremien und Arbeitskreisen ein Paket von Qualitäts-Bausteinen geschnürt, das die mittelständisch geprägte Kooperation diesem erklärten Ziel näher bringen soll.

Ein wichtiger Baustein wurde erst vor wenigen Wochen hinzugefügt: Die bundesweit 39 Regionalbetriebe sowie das HUB in Niederaula sind allesamt für den Transport und den Umschlag von verpackten, nicht temperaturgeführten Lebensmitteln nach den strengen HACCP-Richtlinien zertifiziert.

HACCP steht für „Hazard Analysis Critical Control Point“ und wird mit „Gefahren- und Risikoanalyse kritischer Kontrollpunkte“ übersetzt. Es ist ein weltweit verbindliches und vorbeugendes Konzept, das auf einem von der US-Raumfahrtbehörde NASA bereits im Jahr 1959 initiierten Projekt basiert. Ziel ist es, die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern entlang der gesamten Produktions- und Transportkette zu gewährleisten.

Beste Voraussetzungen für mehr Geschäft

Am 19. März waren die Auditoren der DEKRA im systemeigenen HUB in Niederaula vor Ort. In den darauf folgenden Wochen ging die Auditierung in den Betrieben der 13 Gesellschafter und zwei Systempartner über die Bühne. „Seit Ende April sind alle Häuser unseres leistungsfähigen Transportnetzwerkes HACCP-zertifiziert“, berichtet Geschäftsführer Georg Köhler.

Basis des HACCP-Konzeptes bildet die Analyse etwaiger Risiken. Besteht Gefährdungspotenzial, sorgen Lenkungs- und Sicherungsmaßnahmen und eine periodische Selbstbewertung für Sicherheit. Mit der Zertifizierung gemäß HACCP hat System Alliance die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass verpackte und nicht temperaturgeführte Lebensmittel bei der Stückgut-Kooperation noch sicherer transportiert und umgeschlagen werden können. „Wir werden damit künftig noch mehr Produkte aus dieser Warengattung befördern“, ist sich Georg Köhler sicher. Und er betont, dass man damit einen weiteren Schritt hin zur Qualitätsoptimierung getan hat.


 


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