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13.05.2009

Martin Kaufmann legt Studienarbeit vor - Klimaschutz im Fokus


In Zeiten wachsender ökologischer Anforderungen achten die Gesellschafter und Systempartner von System Alliance auf Umweltschutz und Energieeffizienz in allen Bereichen ihrer Tätigkeit. Martin Kaufmann, Student an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel, hat während einer viermonatigen berufspraktischen Tätigkeit in der Stückgutkooperation eine Klimaschutz-Studie erstellt, deren Ergebnisse nun vorliegen.

Niederaula, 13. Mai 2009 --- Eine Vielzahl von Befragungen hat gezeigt, dass grüne Trends auch den Bereich Transport und Logistik immer stärker erfassen. „Grüne Logistik“ ist in aller Munde. Rund elf Prozent der Transportkunden sind laut einer Umfrage des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) sogar bereit, für eine ökologische Dienstleistung höhere Preise in Kauf zu nehmen. Der Begriff der „Green Supply Chain“ also der ökologischen Zulieferkette macht weit über den Kreis der besonders Umweltbewussten hinaus die Runde. Die Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes und Ressourcenschonung durch größere Energieeffizienz spielen nicht nur im Bereich der Privatfahrzeuge eine Rolle, sondern sie werden zunehmend zum entscheidenden Faktor bei der Vergabe von Transportaufträgen. Einzelne Großversender haben sich hier durch besonders ehrgeizige Umweltschutzkonzepte profiliert, und einen Forderungskatalog aufgestellt, dessen Maßnahmen weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen.

Ein weiteres Plus an Umweltschutz
In diesem Marktumfeld nimmt auch die nationale Stückgutkooperation System Alliance Umwelt- und Klimaschutzaspekte ernst. So hat FH-Student Martin Kaufmann in seiner Studienarbeit über vier Monate hinweg alle Bereiche untersucht, in denen das mittel-ständisch geprägte Transportnetzwerk die natürlichen Ressourcen noch stärker schonen kann. Die Ergebnisse belegen, dass die Kooperation beim Thema „grüne Logistik“ auf einem guten Weg ist. So hat sie unter anderem bereits rund ein Drittel schadstoffarmer Fahr-zeuge im Einsatz, die die Abgasnorm Euro 5 erfüllen. Das sind mehr als doppelt so viele, wie laut Angaben des Kraftfahrtbundesamtes 2008 im Bundesdurchschnitt angemeldet waren (15,1 Prozent).
Und auch in anderen Bereichen zeigen sich die Betriebe von System Alliance ökologisch fortschrittlich. So haben beispielsweise drei Regionalbetriebe die Dächer ihrer Umschlaghallen begrünt. Damit tragen sie einerseits aktiv zum Abbau der CO2-Konzentration in der Luft bei. Andererseits erreichen sie so auch eine verbesserte Wärmeisolation und können in der Heizperiode den Ausstoß des klimaschädlichen Gases weiter absenken.
Bei den 40 Regionalbetrieben von System Alliance steht vor allem die weitere ökologische Optimierung der Verkehre auf der Tagesordnung. Die Verantwortlichen setzen unter anderem auf Fahrertrainings für eine kraftstoffsparende Fahrweise und rollwiderstandoptimierte Reifen. Je nach Einsatzbedingungen werden so Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich erzielt. Zudem lassen sich durch den verstärkten Einsatz von Doppelstock-Wechselbrücken für eine optimierte Laderaumnutzung und Telematiksysteme, die den Fahrern entfernungsoptimierte Routen berechnen, weitere Spar-potenziale erschließen.

„Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt“
Auch an den Standorten der Regionalbetriebe und in der Systemzentrale hat die Klimaschutz-Studie Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Durch die Verwendung von energiesparender Lichttechnik lässt sich nicht nur der CO2-Ausstoß deutlich reduzieren. Unabhängige Untersuchungen und die Erfahrungen in einem Regionalbetrieb des Netzwerks belegen, dass sich so bei gleichbleibender Helligkeit etwa die Hälfte der Energiekosten einsparen lässt. Da passt es gut, dass entsprechende Leuchten auch in den Neu-, Aus und Umbauten der Partnerbetriebe der Stückgutkooperation fest eingeplant sind.
„Durch die Erweiterung des schon bestehenden Umweltmanagements stellen unsere Gesellschafter und Systempartner ihre Verantwortung für ein ökologisches und gleichzeitig ökonomisches Wirtschaften weiter unter Beweis“, kommentiert System Alliance-Geschäftsführer Georg Köhler die gewonnenen Erkenntnisse aus der Studienarbeit von Martin Kaufmann. Georg Köhler: „Alle Betriebe haben die Zeichen der Zeit erkannt. Denn was heute gut für die Umwelt ist, kommt auch den nachfolgenden Generationen zugute.“ Und von den Klimaschutzmaßnahmen profitiert dann auch die Allgemeinheit: durch effizientere Transportdienstleistungen und eine erhöhte Lebensqualität.
 


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