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13.05.2009

133 Millionen Euro für Neu-, Aus und Umbauten - Investitionen in Nachhaltigkeit


Mit einer Vielzahl von Bauprojekten stärken die Gesellschafter und Systempartner von System Alliance die Leistungsfähigkeit der nationalen Stückgutkooperation. Allein zwischen Januar 2007 und Dezember 2009 wurden und werden dafür über 133 Millionen in moderne Speditions- und Logistikimmobilien investiert.

Niederaula, 13. Mai 2009 --- In einer Systempartnerschaft wie System Alliance besitzt die beständige Netzwerkstabilität oberste Priorität. Sie zu erhalten und nach funktionalen Gesichtspunkten weiter auszubauen, gehört zu den strategischen Grundprinzipien des mittel-ständisch ausgerichteten Transportnetzwerks. Eine Reihe neu bezogener Speditions- und Logistikanlagen sowie einige aktuelle Bauprojekte bezeugen es: Die nationale Stückgutkooperation will ihren Kunden auch in Zukunft flexible Transportlösungen von hoher Qualität bieten. Deshalb investieren die Gesellschafter und Systempartner kräftig in ihre Infrastruktur – und damit in die Leistungsfähigkeit des gesamten Netzwerks.
Etwa im nordhessischen Haiger. Hier hat Transland Anfang Mai ein modernes, 4.500 Quadratmeter großes Umschlaglager mit 48 Toren und einem Verwaltungstrakt bezogen. Insgesamt 6,5 Millionen Euro hat der Systempartner für die neue Immobilie ausgegeben, die in den kommenden Jahren bei steigendem Bedarf auch noch erweitert werden kann.

Neubauten mit Erweiterungspotenzial
Einen Umzug hat es auch ins badische Karlsdorf-Neuthard gegeben. Dort befindet sich der neue Standort der Spedition Kunze mit einer 5.500 Quadratmeter großen Umschlaghalle und einem 1.400 Quadratmeter großen Bürotrakt. Auch diese Anlage bietet wichtige Ausbaureserven. Denn in der Ludwig-Erhard-Allee in Karlsruhe stand für die Erfüllung der Kundenanforderungen nicht mehr genügend Raum zur Verfügung.
Im Augsburger Güterverkehrszentrum (GVZ) sind dagegen die Bauarbeiten an einem neuen Speditionsterminal der Honold-Logistik-Gruppe noch in vollem Gange. Hier entstehen derzeit eine Umschlagfläche von 5.500 Quadratmetern und ein 1.700 Quadratmeter großer Logistikbereich, dessen Hochregale Platz für 6.500 Europaletten bieten. Nach seiner Fertigstellung im September 2009 wird der ebenfalls erweiterungsfähige Gebäudekomplex die bisherigen Honold-Standorte in Affing-Mühlhausen und Augsburg ersetzen.
Auch in Norddeutschland wurde fleißig gebaut. Hier verfügt 17111 Transit Transport & Logistik nach der Fertigstellung einer 7.000 Quadratmeter großen Halle mit Hochregallager am Standort Flensburg/Handewitt jetzt über Lagerkapazitäten von insgesamt 24.000 Quadratmetern. Zusammen mit dem Logistik Center in Osterrönfeld stehen nun eine Lagerflächen von 30.000 Quadratmetern mit Platz für 40.000 Europaletten bereit. Bereits 2008 hatte 17111 für den Reifenhersteller Continental in Handewitt ein Distributionscenter für den dänischen Markt in Betrieb genommen.
Im rheinland-pfälzischen Kandel hat ein weiteres hoch-modernes Logistik Center mit knapp 32.000 Quadratmetern Hallenfläche im April den Betrieb aufgenommen. Die Zufall logistics group organisiert in der Großanlage mit 40.000 Palettenstellplätzen und 51.300 Fachboden-Lagerplätzen für einen namhaften Automotive-Zulieferer die Lagerlogistik in den Bereichen Original Equipment Services und Independent Aftermarket.
Auch die Spedition Diehl hat weiter in die Zukunft investiert: In der Neckarstadt Wernau hat das württembergische Unternehmen ein bestehendes Gebäude saniert und zu einem Logistikzentrum umgebaut. Seit März ist die komplett mit Hochregalen ausgestattete Anlage mit 17 Verladetoren, neun Überladerampen und einer Lagerfläche von 4.107 Quadratmetern jetzt in Betrieb.

Oberstes Gebot: Netzwerkstabilität
Und auch auf dem weitläufigen Areal der Systemzentrale von System Alliance im hessischen Niederaula wurden unlängst Baumaßnahmen vorgenommen. Hier investierte die nationale Stückgutkooperation mehr als 500.000 Euro in die Erweiterung der Freiflächen rund um den 8.500 Quadratmeter großen Hauptumschlagbetrieb (HUB). Mit der zusätzlichen Park- und Rangierfläche wurde eine optimierte Ablauforganisation für Begegnungsverkehre geschaffen.
„Sämtliche Investitionen unserer mittelständischen Gesellschafter und Systempartner sind Ausdruck eines nachhaltigen Wachstums. Sie richten sich nicht nach kurzfristigen Renditevorgaben, sondern orientieren sich an langfristigen unternehmerischen Zielen. Deshalb können wir durch den gezielten Ausbau unserer Infrastruktur auch in Zukunft ein stabiles Netzwerk zur Verfügung stellen“, betont System Alliance-Geschäftsführer Georg Köhler und ergänzt. „Durch das organische Wachstum verbreitern wir unsere Produktionsbasis – etwa bei Premium-Produkten oder in attraktiven Nischenmärkten. Insofern verstehen wir unsere nachhaltigen Anstrengungen vor allem als Weg zur langfristigen Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“


 


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