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31.08.2010

System Alliance: HUB-Leitung wechselt -
Auf Müller folgt Müller


Der HUB (Hauptumschlagbetrieb) von System Alliance in Niederaula hat mit Jürgen Müller einen neuen Leiter. Der 46-jährige Logistiker hat die Position von seiner Ehefrau Birgit übernommen, die seit sieben Jahren an der Spitze des HUB stand.

Niederaula, 31. August 2010 --- Die ungewöhnliche Stellenrotation hat sich aus familiären Gründen ergeben: Birgit Müller will sich in der nächsten Zeit auf ihre Aufgaben als Mutter konzentrieren. Für die Leitungsposition hat sich Jürgen Müller natürlich nicht in seiner Eigenschaft als Familienvater qualifiziert. Der Umschlag-Experte war zuvor bei zwei Paketdienstleistern beschäftigt, unter anderem auch zehn Jahre als Leiter des zentralen Umschlags bei GLS Germany. „Nach 23 Jahren Paketlogistik wird es jetzt Zeit, sich mit großen Gütern zu beschäftigen“, erklärt Müller mit Blick auf seine neue Aufgabe im Stückgut-Umschlag.

 

Bei seinem neuen Arbeitgeber freut er sich auf die mittelständischen Strukturen und die kurzen Entscheidungswege. Jürgen Müller: „Durch die Tätigkeit meiner Frau kenne ich System Alliance schon seit vielen Jahren. Mich hat immer überzeugt, dass hier die Mitarbeiter als bedeutende Erfolgsfaktoren angesehen und geschätzt werden.“ Erstes Großprojekt für den erfahrenen Logistikfachmann: Die regelmäßig anstehenden Umstellungen im Hof- und Hallenbereich. Um weitere Optimierungspotenziale auszuloten, werden die Wege der Umsetzfahrzeuge auf dem Betriebsgelände des HUBs sowie die Fahrstrecken der Stapler und Ameisen in der Halle analysiert. Der 8.500 Quadratmeter große HUB von System Alliance in Niederaula bildet als zentrales Transport- und Verteil-System das physische Herzstück der Stückgut-Kooperation. Allerdings werden nur fünf Prozent aller System-Verkehre über den nordhessischen Standort verteilt – die übrigen 95 Prozent werden zwischen den Regionalbetrieben direkt abgewickelt. Dennoch wird in Niederaula Nacht für Nacht eine durchschnittliche Gesamttonnage von 750 Tonnen von den mehr als 60 Nachtschicht-Mitarbeitern verteilt. In Spitzenzeiten bewältigen knapp 100 Mitarbeiter sogar eine Tagestonnage von 1.000 Tonnen.

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