Ein Blick in die Halle der System Alliance Hub Betriebsgesellschaft

Intratransport: Optimierte Wege für mehr Leistung 

Ihre Hallen-Re-Organisation hat die System Alliance Hub Betriebsgesellschaft ausführlich vorbereitet. „Die Daten und Reportings sowie Simulationen wurden ein gutes dreiviertel Jahr analysiert und von Prozess-Workshops begleitet, bevor wir uns final für ein neues Hallenlayout entschieden haben“, berichtet Frank Spangenberg, Betriebsleitung. Kein Wunder: Für das Team stand ein erfolgreiches und lange erprobtes System auf dem Spiel. 

 

„Es ging und geht darum, an den richtigen Rädchen im richtigen Ausmaß zu drehen und so die Prozesse systematisch zu verändern“, stellt Spangenberg klar. ”Eine Datenanalyse kann aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht. In Verbindung mit der fachlichen Expertise der Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen Bereichen entsteht dann das neue Zielbild”, ergänzt er. 

Das Ziel im Blick: Mehr Effizienz beim Güterumschlag

Nachdem verschiedene Konzepte entwickelt wurden, ging es um die Klärung der praktischen Umsetzbarkeit jedes einzelnen Prozessschrittes. Schließlich wurden die Optimierungsmaßnahmen finalisiert und die Zielgerade mit der Informations- und Schulungsphase eingeläutet. „Diese Phase der Planung der Re-Organisation war extrem wichtig, um die Akzeptanz für die Veränderungen bei allen operativ Beteiligten zu erreichen”, so Spangenberg. 

 

“Wir haben uns für mehr Arbeitsteilung entschieden”, fasst Spangenberg das neue Konzept zusammen. Durch den Wechsel der Tätigkeiten bei einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Schichtverlauf nimmt das Verständnis für den Gesamtprozess weiter zu. So wurden langjährig etablierte Zuständigkeiten, etwa für Relationen, aufgelöst und gegen räumliche und zeitliche Veränderung der Tätigkeitsbereiche eingetauscht. Das bringt Abwechslung und entzerrt, bestätigen unsere Mitarbeitenden.

"Wir haben uns für mehr Arbeitsteilung entschieden."

Frank Spangenberg, Betriebsleitung

Schlussendlich ging es dann ganz schnell. Die strukturellen Veränderungen, also die Anpassung der Hard- und Software sowie das Inkrafttreten der neuen Abläufe mit veränderten Aufgaben und Verantwortlichkeiten, gingen über Nacht live. Das Training der neuen Abläufe im Echtbetrieb wurde von den Mitarbeiter:innen gut umgesetzt. Unterstützend wurde die Manpower erhöht, um die rechtzeitige Verladung und pünktlichen LKW-Abfahrten einzuhalten und die Laufzeiten bei den Kunden trotz Umstellung zu gewährleisten.  

 

Die Re-Organisation hat das Entladeende um eine Stunde verkürzt und den innerbetrieblichen Transport aus den Ent- in die Beladezonen optimiert. Das spart Schicht für Schicht nicht nur Kilometer, sondern auch Energie für den Betrieb der Niederflurfahrzeuge. Perspektivisch plant Spangenberg so auch die Produktivität noch weiter zu steigern: „Es gibt immer Stellschrauben, an denen wir unsere Leistung noch weiter erhöhen können“, ist er sich sicher.